Samstag
25
May
Vormittag

Mittag

Nachmittag

Mehr ... Winterlich präsentiert sich das Wetter am Freitag! Schnee fällt zum Teil bis auf unter 1000 m herab.
Sonntag
26
May

Das Wetter bessert sich, es kommt schon zeitweise die Sonne durch. Weiterhin kühl
Montag
27
May

Dienstag
28
May

Ressourcenschonendes Schneemanagement
Das ressourcenschonende Schneemanagement beinhaltet folgende wichtige Faktoren:
• Pistendesign
• Pistenbau
• Begrünung / Sommerbewirtschaftung
• Technische Ausstattung der Beschneiungsanlage (Hybridanlagen: Lanzen- und Propellerschneigeräte)
• Effizienter Einsatz der Beschneiungsanlage und Schneigeräte (je nach unterschiedlichen äußeren Bedingungen)
• Schneiteiche, Ringleitungen
• Feldversuche in Kooperation mit Wissenschaft, Universitäten, etc.
• Mehrfachnutzung von Wiesen / Weiden (Forstwege sind Skiwege, Schneiteiche für Brandschutz etc.)
• Automatische Schneehöhenmessung mittels Pistengerät
Ziel ist es, eine gleichmäßig verteilte, kompakte Schneeschicht auf den Pisten zu haben – und möglichst nirgends zu wenig oder zu viel Schnee. Und so geht es auch beim ressourcenschonenden Schneemanagement nicht nur um Sparen im betriebswirtschaftlichen Sinn – also einen kurzfristigen Effekt – , sondern vor allem um einen langfristigen Effekt für die Umwelt.
Ein Bestandteil dieses Projekts ist die Entwicklung eines elektronischen Schneehöhenmessgeräts, dass sich direkt im Pistengerät befindet. Diese Weltneuheit funktioniert auf GPS-Basis und wurde gemeinsam mit den Firmen PowerGIS aus Salzburg und der Firma Kässbohrer auf der Planai entwickelt.
Die Zeiten von Bohrmaschine und Maßstab zur Schneehöhenmessung sind vorbei – GPS-Messung mittels Pistengerät ist angesagt! Die Planai-Hochwurzen-Bahnen sind das erste Unternehmen weltweit, das die GPS-Schneehöhenmessung mittels Pistengerät großflächig einsetzt und gemeinsam mit der Firma PowerGIS aus Salzburg und der Firma Kässbohrer auch entscheidend an der Entwicklung beteiligt war.
Wie funktioniert das weltweit neue System?
Im Pistengerät ist die GPS-Infrastruktur eingebaut. Diese kann das ursprüngliche Gelände und die Schneehöhe vermessen (Abweichung nur ca. 3-5 cm). Die Basis dafür bildet eine genaue Aufnahme des ursprünglichen Geländes im Sommer, das neue Gerät kann über die Differenz die Schneehöhe feststellen. Der Pistengerätfahrer kann die Schneehöhe, die sich unter ihm befindet, direkt und sofort am Display ablesen. Die Vermessungsdaten können auch grafisch dargestellt und als Landkarte mit Schneehöhen ausgedruckt werden – somit können Schneedepots und schwächere Schneeauflagen sofort erkannt werden.
Die zugrundeliegende Idee ist ganz simpel: der produzierte Schnee wird von den Pistenfahrzeugen effizienter verteilt, wenn man weiß, wie hoch die Schneedecke jeweils ist. Dann kann man bei Bedarf verschieben, statt weiter zu produzieren – das bedeutet, Energie, Wasser und Arbeitsleistung zu sparen.
Die Anzeige der Schneehöhenmessung im Pistengerät:
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Was ist der Nutzen der automatischen Schneehöhenmessung?
• Sie ermöglicht dem Pistengerätfahrer eine gleichmäßige Verteilung des Schnees.
• Die Übersicht der Schneeauflage auf einer Karte ermöglicht dem Unternehmen eine gezielte Schneeproduktion und das Auffinden von Schneedepots.
• Die Schneehöhenmessung reduziert damit die Kosten der Schneeproduktion und Pistenpräparierung.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man den Wirkungsgrad und die Leistungsfähigkeit seiner Schneeanlage dokumentieren und daraus eine entsprechende Schneistrategie entwickeln kann. Im Laufe der Zeit ergeben sich so immer mehr wertvolle Erfahrungswerte, die es einem erlauben, sich immer perfekter an das optimale Schneemanagement für den jeweiligen Berg heranzutasten.






