Sonntag
19
May
Vormittag

Mittag

Nachmittag

Mehr ... Nebel- sowie Wolkenreste lockern rasch auf und es scheint tagsüber ungetrübt die Sonne.
Montag
20
May

Wieder etwas mehr Wolken, aber erst gegen Abend einzelne Schauer. Windig.
Dienstag
21
May

Mittwoch
22
May

Beschneiung
Funktionsweise – Wasser und Luft ... sonst nichts! Schneeanlagen bestehen grundsätzlich aus einer Wasserentnahmestelle in einem fließenden Gewässer oder einem Teich, im Boden verlegten Leitungen und Anschlussstellen, einer Pump- und gegebenenfalls Kompressorstationen und den eigentlichen Beschneiungsgeräten.
Beschneiungsanlagen laufen nach einem physikalischen Prinzip ab, bei dem Wasser in Düsen zu feinsten Tröpfchen zersträubt wird, welche in der kurzen Zeit zwischen Austreten von der Düse und Auftreffen auf dem Boden, Schneekristalle bilden. Chemische Substanzen werden dabei nicht gebraucht oder verwendet! Da diese Anlagen auf der technischen Nachahmung eines ganz natürlichen Vorgangs beruhen, der Enstehung von Rauhreif, funktioniert eine Beschneiung nur bei einer Temperatur von ab – 4° C und nicht zu hoher Luftfeuchtigkeit. Aus einem Kubikmeter Wasser können etwa 2,5 m³ Schnee erzeugt werden.
Man unterscheidet prinzipiell zwei Systeme: Niederdruckanlagen oder Lanzensysteme.

Die Beschneiung von Skipisten ...
... dient dem Ausgleich von Schneeschwankungen während der Saison.
... sichert vor allem die Befahrbarkeit talnaher Pisten und der Hauptabfahrten.
... deckt schneearme Stellen – Kuppen, Kanten, Sonnenhänge und Einstiegsstellen – bei sonst gut schneebedeckten Pisten ab.
... erhöht die Sicherheit für die Schifahrer durch gleichmäßig gute Schneequalität.
Ökologisch betrachtet ...
... schützt eine ausreichende Schneedecke die Vegetationsschicht vor Frost und Wechselfrost, wodurch Ausfrieren und Erosionen vermieden werden können, ebenso wie vor Beschädigungen durch Schifahrer oder Pistengeräte.
... können auf beschneiten Pisten Pistengeräte sparsamer eingesetzt werden.
Ökonomisch betrachtet ...
... ist Schneesicherheit die wichtigste Voraussetzung für einen kontinuierlichen Saisonbetrieb und sichert damit das Einkommen einer gesamten Tourismusregion.
Auf der Planai und Hochwurzen ist man in der Lage, die Fläche von 400 Fußballfeldern (rund 200 ha) zu beschneien.







