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Meilensteine

Wir laden Sie ein auf eine Reise durch die Geschichte der Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH und präsentieren Ihnen die wichtigsten Meilensteine.

 

     
     
 1949   Im Dezember wurde der erste Sessellift in Betrieb genommen. Die Einsesselbahn konnte 100 Personen pro Stunde von der Maistatt auf das Rohrmoos (GH Moser) befördern.
    Der Rohrmooser Sessellift erwies sich als so frequentiert, dass der Erfindergeist der heimischen Bevölkerung stark angeregt wurde. Die Brüder Franz und Gottl Schütter nahmen ihren ersten Eigenbauschlepper in Betrieb.
 1953   errichtete Heinz Weichsler auf dem Planaigipfel den ersten Schlepplift.
 1957   gab es den ersten Schlittenlift beim Kainspieß
    Mit dem Skibus auf die Berge
Die großen Seilbahnprojekte waren vorerst aber weiter nur in den Köpfen der Visionäre. Zuerst einmal ging es an den Straßenbau.
 1960   Am 9.9. fand die Einweihung der Hochwurzen Höhenstraße durch Landeshauptmann Josef Krainer statt. Im darauf folgenden Winter war die FIS-Abfahrt der Hochwurzen die neue Skiattraktion der Steiermark.
 1961    wurde die Abfahrt auf 25 Meter verbreitert. Die Planierungsarbeiten erledigten Franz Tritscher und Helfer noch per Hand.
 1963   wurden die Weichen für die Zukunft der Planai gestellt.
Mit der Gründung der IG-Fastenberg, einem Zusammenschluss von Vertretern der Gemeinden Rohrmoos und Schladming und der Waldgenossenschaft Fastenberg entstand die entscheidende Initiative. Das verfolgte Ziel war der Bau einer Bergstraße auf die Planai und die Errichtung einer Skiabfahrt. Bürgermeister Harald Laurich, Sepp Kraiter (Obmann der IG-Fastenberg) und Willi Plut (Obmann der 35 Grundbesitzer der Waldgenossenschaft) waren die Anführer der unermüdlichen Pioniere.
 1964   wurde mit dem Bau der Planai-Mautstraße begonnen. Nach ihrer Fertigstellung 1965 wurde sie zu einer der meist frequentierten Bergstraßen Österreichs. Die Mauteinnahmen verwendete man vorwiegend zur Abdeckung der Straßenerhaltungskosten
     In privaten Initiativen entstanden Anfang der 60er-Jahre mehrere Schlepplifte am Rohrmoos und der „Wirtsleitn – Lift“ im heutigen Zielgelände der Planai-Abfahrt.
    Parallel mit der Errichtung der Planaistraße wurde auch mit dem Bau der Skiabfahrten begonnen. 1966 wird die Fis-Abfahrt auf der Planai fertiggestellt. Besonders die Schladminger Pistenpioniere Sepp Streicher und Ing. Sepp Kraiter haben sich beim Pistenbau ein Denkmal gesetzt.
 1966   Im Dez. konnte der Skibetrieb aufgenommen werden, der Transport erfolgte mit Autobussen – holprig, eng, dunstig aber immer a Gaudi!
In den Jahren vor der Eröffnung der Seilbahn waren bis zu 35 Busse im Pendelverkehr im Einsatz, um die Skifahrer auf die Planai zu bringen
    Die erste Pistenpräparierung erfolgte mit einer Eigenkonstruktion, einem umgebauten Ferguson-Traktor, gebaut von Hans Plut und den Brüdern Toni und Rudi Stocker.
 1967   wurde der Skipass Planai-Hochwurzen eingeführt.
 1968   Das erste Ratrac-Pistengerät wird angekauft.
 1970   Am 9. Juli wurde die Syndikatsvereinbarung geschlossen, am 29. Juli folgte die eigentliche Gesellschaftsgründung „Planai-Bahn GmbH“ im Schladminger Rathaus.
 1971   Nach eingehender wirtschaftlicher Prüfung wurde die Errichtung einer Doppelsesselbahn und einer Einseilumlaufbahn genehmigt.
 1972   konnte endlich der langjährige Traum der Schladminger erfüllt werden. Es wurde die 4er Einseilumlaufbahn mit einer Länge von 3.356 Metern und einem zu überwindenden Höhenunterschied von 1.080 Meter in Betrieb genommen.
 1973   wurde der Doppelsessellift Lärchkogel und die Lärchkogelabfahrt fertiggestellt.
 1974   ging der Fastenberglift in Betrieb, der östliche Teil der Planai war somit erreichbar.
 1976  

wurde das Weitmoos durch die „Weitmooslift GesmbH & CoKG“, in die unser Unternehmen als Gesellschafter eintrat, erschlossen. Im selben Jahr fusionierten die Interessensgemeinschaft Planai und die Planai-Bahnen, damit wurde die Verantwortung über Pisten und Straßen der Planai-Bahn übertragen.

In den folgenden Jahren begann man mit der Erschließung des Mitterhaus-Gebietes, den Straßenüberführungen sowie der Kessler-Überfahrung. Schon damals wurde der Grundstein gelegt, um eine Verbindung mit dem benachbarten Hauser Kaibling zu schaffen.

 1977   Sehr wichtig für die Planai & Hochwurzen Bahnen GmbH war die Erschließung des Mitterhausgebietes, mit Hilfe eines Schleppliftes. Somit wurde ein schneesicheres, großzügiges, fast baumfreies Gebiet für die Skifahrer zugänglich gemacht.
 1979   Durch den Ankauf der Weichslerlifte setzte man erste Schritte zum krönenden Abschluss: Durch die Fusionierung mit der „Hochwurzen-Bahn“ entsteht die heutige Planai-Hochwurzen Bahnen GmbH.
    Mit dem Bau der Doppelsesselbahn Planai West I und II konnte die Verbindung der Skiberge Planai und Hochwurzen realisiert werden. Um einer aufwendigen und verändernden Felsabtragung entgegenzuwirken, wurde die 1. Tunnelsesselbahn (Planai West I) der Welt gebaut.
 1980   erfolgte die Errichtung der Doppelsesselbahn Rohrmoos I anstelle des bereits stillgelegten Einer-Sesselliftes „Moserboden“. Damit wurde die Skischaukel Planai-Rohrmoos geschaffen und ein Zubringer nach Rohrmoos errichtet. Zugleich erfolgte der Ankauf des Alpenhofliftes und die langfristige Pachtung der Schwaiger- und Schütterlifte in Rohrmoos.
    Die Fusionierung mit der Autobusunternehmung der Gemeinde Rohrmoos-Untertal 1980 macht die Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH zu einem bedeutenden Busunternehmen, das sowohl Linienverkehr als auch den internationalen Busbetrieb mit Einsatz verfolgt.
    Mit Ende 1980 war das gesamte Lift- und Seilbahnangebot auf den Bergen Planai, Hochwurzen und Rohrmoos dem Management der Planai-Hochwurzen-Bahnen unterstellt.
    Weiters erfolgte der Bau der kuppelbaren Dreiersesselbahn Planai III. Die Planai III hatte den ersten Kellerbahnhof der Welt, um die Gebäudegröße möglichst zu minimieren.
    Durch den Bau des Lärchkogel Südliftes wurde der Weg von der Märchenwiese zu den Nordhängen erschlossen.
    Es kommt zur Errichtung des 2. Schleppliftes im Mitterhausgebiet (Mitterhauslift II).
 1981   Mit dem Bau der Doppelsesselbahn Rohrmoos II 1981 ging ein langjähriger Wunsch der Fremdenverkehrswirtschaft von Schladming und Rohrmoos in Erfüllung, denn diese 1400 Meter lange Bahn wertete die Hochwurzen zu einem beliebten Familien- und Skischulgebiet auf.
 1982   Waren Schladming und die Planai im Mittelpunkt des medialen und sportlichen Interesses: Als Austragungsort der Alpinen Ski WM. Eine Goldmedaille für Österreich konnte Harti Weirather in der Abfahrt sichern.
 1985   Rechtzeitig zu Beginn der Wintersaison 1985/86 stand eine leistungsfähige Seilbahn – die Planai Seilbahn (6er Gondel) - zur Verfügung
 1988   Im Dezember 1988 erweiterten die Planai Hochwurzen Bahnen das Angebot auf der Märchenwiese mit einem Tellerlift – Weitmoos II, der parallel zum bestehenden Schlepplift errichtet wurde.
 1990   Der Herbst 1990 war sowohl für die Hochwurzen als auch für die Planai von neuen Liftbauten gekennzeichnet. Die Gipfelbahn Hochwurzen, eine Gruppenumlaufbahn mit je 5 Gondeln, war jedoch sicher der Höhepunkt. Aber auch die Vierersesselbahn Burgstallalm war ein wichtiger Teil der Investitionen.
 1994   Eine Vierersesselbahn ersetzte die Doppelsesselbahn Lärchkogel.
 1997   Eine weitere Bahn folgte auf der Hochwurzen, die, zusammen mit dem Umbau der Schneeanlage Hochwurzen, ein Investitionsvolumen von 120 Millionen Schilling ausschöpfte.
 1998   Realisierung Schladminger 4-Berge-Skischaukel
1998 wurde die Verbindung zwischen Hochwurzen und Pichl durch die 4-Berge-Skischaukel geschaffen. Zeitgleich entstand in Rohrmoos die Sechsersesselbahn Rohrmoos II.
 2001   Gründung des größten österreichischen Tarifverbundes: 23 Salzburger und steirische Seilbahngesellschaften, darunter die Planai-Hochwurzen-Bahnen, haben sich unter dem Namen Ski amadé zusammengeschlossen, um künftig gemeinsam am internationalen Markt aufzutreten und den Gästen das wohl breiteste Alpinangebot Europas zu bieten.
 2002   investierten die Planai-Bahnen erneut € 7,2 Millionen. Am Fastenberg entsteht die größte Sesselliftanlage der Region, ein kuppelbarer 6er Sessellift – der Planai 6er.
 2003   Übernahme der Anlagen am Dachsteingletscher von der Dachstein Tourismus AG durch die Planai-Hochwurzen-Bahnen
    Bau der Stromversorgung für die Bergstation Hunerkogel, Neubau des Austriaschartenliftes und Ersatz des Hunerkogelliftes am Dachsteingletscher
 2004   Umbau der Materialbahn; Umbau der Dachsteinsüdwandbahn auf Elektroantrieb; Elektrifizierung der Schladmingerlifte und der Sesselbahn Mitterstein
    Übernahme Galsterbergalm: die Galsterbergalm wird von den Planai-Hochwurzen-Bahnen in Schladming betrieben.
 2006   Errichtung 8er Kabinenbahn „Golden Jet“: Die Verbindung zwischen der Planai und Hochwurzen erfolgt dadurch noch komfortabler.
 2008   Mit Beginn der Sommersaison 2008 wurde das Gletscherrestaurant am Dachstein von den Planai-Hochwurzen-Bahnen selbst betrieben.
    Erste Telemix-Seilbahnanlage „Sun-Jet“ auf der Hochwurzen. Das besondere daran ist, dass auf 3 Sesseln eine Gondel folgt und dies bei ein- und derselben Seilbahnanlage.
    Planai Parkhaus. Es ist das modernste Parkhaus Österreichs, völlig säulenfrei und lichtdurchflutet. Nicht nur die moderne, zeitgemäße Architektur stellt eine Novität dar:  in das Planai Parkhaus kann direkt von der Piste mit den Skiern in jede einzelne Etage eingefahren werden. Einmalig – weltweit. 15.000 m² Parkfläche auf 7 Etagen warten.
 2009   Geschäftsführerwechsel auf der Planai: Am 30. Juni 2009 ging auf der Planai eine Ära zu Ende! Langzeit-Geschäftsführer und Gründungsgesellschafter KoR Dir. Albert Baier legte nach fast 40 Jahren die Unternehmensgeschichte in die Hände von Mag. Ernst Trummer. Unter Albert Baier wuchsen die Planai-Bahnen von einem Kleinstbetrieb in den frühen 70er Jahren zu einem der größten und bekanntesten Seilbahnunternehmen im gesamten Alpenraum.
    Der bestehende Schlepplift wird durch eine neuer 8er Sesselbahn ersetzt. Der Aufstieg von der Planai-Märchenwiese zum Gipfel auf 1.906 m Seehöhe erfolgt dadurch besonders komfortabel.
 2010   Ein neuer Planet ist entstanden: Der Planet-Planai. Die Vorbereitungsarbeiten für die Alpine Ski WM 2013 in Schladming laufen bereits auf Hochtouren. Gesamt investierten die Planai-Bahnen für die Wintersaison 2010/11 rund € 26 Mio. in die Verbesserung der Infrastruktur, um für das größte Sportereignis Österreichs in den nächsten Jahren gerüstet zu sein. Als Herzstück gilt der „Planet-Planai“, welcher am 26.11.2010 offiziell eingeweiht wurde.
   

Mitterhaus 8er Sesselbahn
Das Gebiet „Mitterhaus“, südlich des Planai-Gipfels gelegen, ist seit seiner Erschließung in den späten 70er Jahren als „Schneeloch“ bekannt. Die beiden Schlepplifte haben nun ausgedient und wurden durch die leistungsstärkste Sesselbahn der Steiermark ersetzt.

 2011  

Bau des "WM-Park Planai": Als Teil des Planai-Zielstadions entstand im Sommer 2011 der "WM-Park Planai". Europas modernste Tiefgarage bietet 400 Parkplätze, Verweil- und Ruheflächen für unsere Gäste, großzügige Nutzungsflächen für die WM 2013 sowie einen VIP-Bereich. Für die Wintersaison 2011/12 investierten die Planai-Bahnen € 22 Mio. in die Verbesserung der Infrastruktur.

   

Der neue WM-Shuttle: Um bei sportlichen Großveranstaltungen (Ski-WM, Nightrace) einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, ist es wichtig, dass die Sportler rasch zum Start transportiert werden. Die Förderleistung der Einschienenbahn "Stadionexpress" am Rande des Zielhangs war für die Dimension einer Ski-WM nicht mehr ausreichend. Im Sommer 2011 wurde der Stadionexpress durch den neuen 2er Sessellift "WM-Shuttle" ersetzt, dessen Förderleistung mehr als das Doppelte beträgt".

 2013   Schladming ist Austragungsort der FIS Alpinen Ski-WM 2013.
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